Komm gut nach Hause

 

J: Ob er sich setzen dürfe.

M: Sie könne ja schließlich nicht wirklich etwas dagegen tun.

J: Ob sie sich noch an ihn erinnere.

M: Der einzige Mensch in einer Meute von Naturwissenschaftler, der einigermaßen ihrem Alter entspreche beziehungsweise nicht bereits vorzeitig gealtert sei, an den müsse man sich irgendwie erinnern. Martina.

J: Johannes. Würde sie ihm bei einem Bier Gesellschaft leisten?

M: Natürlich. Warum auch nicht. Es wäre für sie ohnehin mal wieder Zeit für ein Bier. Ob ihm bewusst sei, dass er zwei unterschiedliche Socken trage.

J: Natürlich. Warum auch nicht. Das zusammen suchen von Socken sei mühsam und koste nur sinnlos Zeit. Und er lasse sich bestimmt nicht von einer stupiden gesellschaftlichen Konvention Zeit stehlen.

M: Aber es gebe doch noch andere Möglichkeiten dieses Dilemma zu lösen. Sie müsse ihm in Hinblick auf den sinnlosen Zeitverlust absolut zustimmen. Aber sie habe eine einfachere Lösung für sich entdeckt: Sie kaufe einfach immer dieselbe Sockenfarbe.

J: Aber das laufe ja der ganzen Idee der gesellschaftlichen Konvention eines auszuwischen zuwider.

M: Solange nur er das wisse, bleibe es konventionskonform. Eine Revolution im Stillen, die verhallt.