sir

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Lebt und liebt Wörter in Wien

Wege in Wien

Momentaufnahmen aus dem Alltag einer Stadt, den Wegen mit und ohne Ziel und Einblicke in mögliche Leben und Gedanken.
beben
beben
Der Boden ist nicht mehr laut auf der Wiese. Franz stampft mit jedem Schritt etwas...
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eckig bunt
eckig bunt
Endlich hat er sich aus der Wohnung schleichen können. Seine Frau im Badezimmer, das kann...
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Das Buch mit allen Wörtern drin

 

 

Ludwig hat sich verliebt. Dort, im anderen Tal. Als er seinen Heimathof verlassen musste. Er ahnt, auf was er sich einlässt und hofft. Und auch wenn er nicht lange Teil der Geschichte seiner Familie sein kann, prägt er mit seiner Existenz alle, die nach ihm kommen. Und alle, die neben ihm waren, als das Unaussprechliche passiert ist.

Weil der Paul doch nur wollte, dass man nicht vergisst. Auch wenn das bedeutet, dass er immer wieder daran erinnert wird. An all die Wörter.

Tür an Tür

Prolog
Prolog
Sie wartet auf das Wasser für den Tee. Mama schläft noch. Der Kochtopfdeckel wackelt. Der Wasserkocher ist letzte Woche leider eingegangen. Sie sitzt am Tisch...
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{1} Viktor
{1} Viktor
Wie eine Palme im Wind. So hat ihn seine Tante gerne beschrieben. Eine Palme im Wind, die es nur dank der Wurzeln im durchzogenen Boden...
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{2} Sonja
{2} Sonja
Alle Dokumente sind vorbereitet. Vorbereitet und fertig für ihre Unterschrift. Sie tut, wie ihr geheißen. Währenddessen zieht die Dame hinter dem Schreibtisch ein A4 Schulheft...
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{3} Jasmin
{3} Jasmin
Es war eine kalte Nacht. Ihre Nase rinnt. Obwohl sie sie eigentlich nicht spürt. Und obwohl sie ihre Wolldecke des Studentenheims bis unter die Augen...
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Komm gut nach Hause

 

J: Ob er sich setzen dürfe.

M: Sie könne ja schließlich nicht wirklich etwas dagegen tun.

J: Ob sie sich noch an ihn erinnere.

M: Der einzige Mensch in einer Meute von Naturwissenschaftler, der einigermaßen ihrem Alter entspreche beziehungsweise nicht bereits vorzeitig gealtert sei, an den müsse man sich irgendwie erinnern. Martina.

J: Johannes. Würde sie ihm bei einem Bier Gesellschaft leisten?

M: Natürlich. Warum auch nicht. Es wäre für sie ohnehin mal wieder Zeit für ein Bier. Ob ihm bewusst sei, dass er zwei unterschiedliche Socken trage.

J: Natürlich. Warum auch nicht. Das zusammen suchen von Socken sei mühsam und koste nur sinnlos Zeit. Und er lasse sich bestimmt nicht von einer stupiden gesellschaftlichen Konvention Zeit stehlen.

M: Aber es gebe doch noch andere Möglichkeiten dieses Dilemma zu lösen. Sie müsse ihm in Hinblick auf den sinnlosen Zeitverlust absolut zustimmen. Aber sie habe eine einfachere Lösung für sich entdeckt: Sie kaufe einfach immer dieselbe Sockenfarbe.

J: Aber das laufe ja der ganzen Idee der gesellschaftlichen Konvention eines auszuwischen zuwider.

M: Solange nur er das wisse, bleibe es konventionskonform. Eine Revolution im Stillen, die verhallt.